mogli

Gestern verstarb der beste Hund der Welt, Inspiration für Ashbys Mowgli, in Wahrheit – anders als im Roman – aber ein Engel auf Erden. Ein Hund, so groß wie ein Pony und so zahm und lieb wie Shirley Temple, wenn Shirley Temple etwas bedächtiges, fast stoisch beruhigendes gehabt hätte. Sie merken – ich scheitere gerade an einem Vergleich, was damit zu tun haben mag, dass Mogli unvergleichlich war. Im Grunde war er ein Miniatur-Elefant, was sein Wesen anging. Hundehasser und Menschen, die vor Hunden Angst hatten, schmolzen, wenn Mogli antrabte, sich setzte, und fordernd seine Pfote auf den Oberschenkel ablegte, um Streicheleinheiten einzufordern. Ich hätte mir nie vorstellen können, so bewegt über den Tod eines Tieres zu schreiben, aber Mogli war auch kein Tier, sondern, wie gesagt, ein Engel in der Gestalt eines wunderschönen, glücklichen Hundes. (Nicht, dass ich ein Tier für weniger wertvoll halte, als einen Menschen, in Moglis Fall sogar: im Gegenteil.) Dass er so ein langes, glückliches Leben haben durfte, verdankt er seiner Besitzerin Andy, die ihn vor einem Leben im Tierheim rettete. Mit Mogli hat sie ein Familienmitglied verloren, und ich bin in Gedanken bei ihr und erinnere mich an wunderbare Tage in diesem ganz besonderen Rudel da auf Ibiza. Good bye Mogli. Miss you already.

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